Bevorzugt angewandte Therapien

Nachhaltige Erfolge erzielen

Die von mir bevorzugt angewandten Therapien sind eingebettet in ein Gesamtkonzept, in dem sanfte, mobilisierende Maßnahmen im Vordergrund stehen.

Mein Ziel ist es, einen möglichst andauernden, nachhaltigen Erfolg zu erreichen – damit Sie wieder in Bewegung kommen und Ihr Leben aktiv genießen können.

Therapiekombinationen einsetzen

Die Behandlung von Beschwerden bedarf immer einer Kombination verschiedener Therapiemöglichkeiten. Daher werden Therapien in einem sinnvollen, individuell auf den Patienten abgestimmten Verbund angewandt.

Meine Tätigkeitsschwerpunkte liegen neben der klassischen orthopädischen Therapie auf folgenden Behandlungsmethoden:

Eine Ergänzung und Erweiterung der Manuellen Medizin stellt die Osteopathische Medizin mit ihren verschiedenen Techniken dar – sie ist keine Alternativmedizin.

Osteopathische Medizin beinhaltet eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie des Bewegungssystems, der inneren Organe und des kompletten Nervensystems. Im Zentrum der Therapie steht nicht die Behandlung einer Erkrankung an sich, sondern immer die individuelle Gesundheits-Situation eines Patienten.

Salutogenese – Selbstheilungskräfte im Mittelpunkt

Jeder Körper hat eine starke Kraft zur Gesundheit in sich, daher stehen die Selbstheilungskräfte des Patienten im Mittelpunkt. Wendet man die osteopathischen Techniken an, werden diese Kräfte angeregt und die Selbstheilungskräfte des Patienten gefördert. Wir nennen dies „Unterstützung der Salutogenese“ – wir suchen nicht Krankheit, sondern Gesundheit!

Bevorzugte Therapie bei unterschiedlichsten Beschwerdebildern

In der Praxis hat sich die Osteopathie bei einer Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten bewährt – nicht unbedingt als alleinige Therapie, sondern durchaus im Verbund mit anderen Therapieformen.

Hierzu zählen im Bereich des Bewegungsapparats beispielsweise

  • Veränderungen im Bereich der Gelenke
  • schmerzhafte Bewegungseinschränkungen im Bereich der Wirbelsäule
  • Verletzungen wie Verstauchungen
  • Muskelverletzungen

Im internistischen Bereich findet die Osteopathie Anwendung z. B. bei

  • Verdauungsstörungen (nur eingeschränkt bei Geschwüren und Tumoren) und Sodbrennen
  • Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen
  • funktionellen Magen-Darm und Herz-/ Kreislaufbeschwerden

Weitere Krankheitsbilder, bei denen die Osteopathie zum Einsatz kommen kann, sind

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • chronische Mittelohrentzündungen
  • Schluckbeschwerden
  • Mandelentzündungen
  • Schwindel

Des Weiteren wird die Osteopathie bei Beschwerden im urogenitalen und gynäkologischen Bereich (Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung und -nachsorge, klimakterische Beschwerden, Schmerzen im Bereich des Beckenbodens) eingesetzt.

In der Kinderheilkunde sind gute Erfolge bei geburtsbedingten Schädel- und Gesichtsverformungen, Schiefhals (KiSS-Syndrom), bei Spuckkindern, Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Konzentrationsstörungen sowie Hyperaktivität dokumentiert.

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V..

Hinweis zu den Anwendungsgebieten

Manuelle (d. h. mit der Hand ausführbare) diagnostische und therapeutische Techniken führen zur Erkennung und Behandlung gestörter Funktionen des Bewegungssystems und der davon ausgehenden Beschwerden. Dabei finden sowohl die Verkettung von funktionellen Störungen, z. B. zwischen Bewegungsapparat und inneren Organen, als auch psychosomatische Einflüsse ihre angemessene Berücksichtigung.

Folgen der funktionellen Störungen können z. B. sein:

  • Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule und den Extremitäten
  • Taubheits- und Kribbelgefühle im Bereich der Halswirbelsäule
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Schwindel
  • Seh- und Hörstörungen
  • Ohrgeräusche
  • Schluck- und Stimmstörungen
  • Fremdkörper-, Kloß- und Engegefühle im Hals
  • Schweißausbrüche und Schlafstörungen

Bei diesen Funktionsstörungen kann die Manuelle Medizin eine Verbesserung bewirken.

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin.

Hinweis zu den Anwendungsgebieten

Erkenntnisse aus der Medizin und der Osteopathie, der Erfahrungsheilkunde und den Neurowissenschaften haben zur Entwicklung der Neurointegrative Medizin (NIM) geführt.

Die Neurointegrative Medizin beschäftigt sich mit der Überprüfung des Zusammenwirkens sämtlicher Körpersysteme.

In der Regel sucht ein Patient den Arzt wegen einzelner Symptome auf. Aber sowohl in der Diagnostik als auch in der ganzheitlichen Therapie sollte immer eine Überprüfung der Informationsübertragung zwischen allen Systemen des Körpers erfolgen.

Informationsübertragung im neuronalen Netzwerk

Die hier erwähnte „Informationsübertragung“ erfolgt beim Menschen durch das Nervensystem. Hierzu gehören das zentrale Nervensystem (also Gehirn und Rückenmark), das periphere Nervensystem (das die Skelettmuskulatur steuert) sowie das autonome oder vegetative Nervensystem (das nicht dem menschlichen Willen unterliegt).

Die Therapie: Neurofunktionelle Integration

Das Behandlungskonzept der Neurofunktionellen Integration – so nennt man die zur Neurointegrative Medizin gehörende Therapie – basiert auf drei zugrundeliegenden Ideen:

  1. Die Lösung für ein Problem liegt in der Regel im System.
    Damit der Körper eine Funktion störungsfrei ausüben kann, bedarf es eines komplexen, integrierten Zusammenspiels verschiedener Teile des Nervensystems. Der Mensch trägt also ein neuronales Netzwerk in sich, dessen Interaktionen funktionieren müssen, um eine ungestörte Körperfunktion auszuführen.
    Mit der NIM können diese Vernetzungen und Interaktionen des Netzwerks überprüft und bei Bedarf stabilisiert werden – und das ohne Einsatz von Apparaten!
  2. Ein system-orientierter Ansatz ist einem symptom-orientiertem Ansatz vorzuziehen.
    Das Symptom, das den Patienten zum Arzt führt, muss unbedingt wahrgenommen, untersucht und ausgewertet werden.
    In der NIM wird dieses Symptom in das Gesamtkonzept des neuronalen Netzwerks des Körpers eingeordnet. Die einzelnen „Verschaltungen“ und „Leitungsbahnen“ in diesem Netzwerk werden getestet und gegebenenfalls behandelt.
  3. Zunächst werden die Verbindungen, dann erst die Inhalte bzw. Symptome überprüft.
    Da die NIM mit der „Informationsübertragung“ arbeitet, muss zunächst sichergestellt werden, dass die Verbindungen/Verschaltungen/Leitungsbahnen funktionieren.
    Soll beispielsweise ein Bewegungsmuster verändert werden, um ungünstige Einflüsse auf den Bewegungsapparat zu verhindern, muss zunächst dafür gesorgt werden, dass die Verbindungen zwischen allen an dieser Aufgabe arbeitenden Systemen stabil und störungsfrei ihre Informationen übertragen können. Erst wenn der Verbindungsweg „gesund“ ist, kann mit den Inhalten gearbeitet und einzelne Systeme bearbeitet und trainiert werden.

Das Nervensystem gibt Auskunft über strukturelle Störungen

Mit dieser Methode lassen sich nicht nur funktionelle Störungen, bei denen mit klassischer Diagnostik keine Befunde erhoben werden können, behandeln, sondern es können auch strukturelle Störungen und Erkrankungen mit gut messbaren oder sichtbaren Symptomen über die Funktion des Nervensystems rehabilitiert werden.

Es kommen keine Apparate zum Einsatz, die Untersuchungen und Behandlungen erfolgen ausschließlich manuell, d. h. mit den Händen des Therapeuten.

Neurofunktionelle Integration kann bei allen Symptomen und Krankheiten unterstützend oder in einigen Fällen als alleinige Maßnahme angewendet werden. Kontraindikationen gibt es keine, da das Nervensystem jedes Körpers davon profitiert, stabilisiert zu werden.

Oft ist die NIM besonders effektiv im Zusammenspiel mit osteopathischen Behandlungen.

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf der Website der Neurolog Akademie – Akademie für funktionelle Neurologie.

Hinweis zu den Anwendungsgebieten

Ein Triggerpunkt ist eine punktuelle, erhebliche Verhärtung in der Muskulatur. Diese Verhärtung führt zu einer Funktionsminderung des betroffenen Muskels und ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen am Bewegungsapparat.

Diese Schmerzen können sehr häufig auch weit ausstrahlen. Um die Triggerpunkte aufzulösen und die Muskulatur zu entspannen, kommt neben manuellen Techniken, dem Nadeln der Punkte und dem Dehnen der betroffenen Muskulatur, insbesondere der Stoßwellentherapie eine besondere Bedeutung zu.

Zusammenhang zwischen Beschwerde und Triggerpunkt

Wie sieht nun der Zusammenhang zwischen Beschwerde und Triggerpunkt aus? Die Schmerzbahnen in den Muskeln werden durch eine Entzündung überempfindlich bis zu dem Moment, bei dem ganz normale Aktivitäten wie Gehen, Stehen, Sitzen, Bücken, Heben etc. Schmerzen auslösen können.

Beispielsweise kann ein Triggerpunkt aus dem Gesäßmuskel zum Auslöser eines Wadenschmerzes werden, weil man zehn Minuten gesessen hatte. Ein normaler, gesunder Gesäßmuskel würde keine Probleme bereiten. Befinden sich in ihm aber Triggerpunkte, dann treten für den Patienten z. B. an der Wade zunächst als „merkwürdig” empfundene Schmerzreaktionen auf, da Reiz und Reaktion falsch „verdrahtet” sind – das Gehirn ordnet einen Reiz aus einem Triggerpunkt des Gesäßmuskels der Wade zu.

Erst durch das Auffinden der Triggerpunkte und ihrer Behandlung – also der Behandlung der Schmerzursache – kann eine dauerhafte Schmerzbefreiung in Angriff genommen werden.

Stoßwellentherapie kann Triggerpunkte auflösen

Die Auflösung dieser Triggerpunkte mit der Stoßwellentherapie gelingt häufig nach drei bis fünf Sitzungen. Hierbei wird davon ausgegangen, dass primär molekular-biologische zelluläre Wirkungen im Vordergrund stehen.

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf der Website der Internationalen Gesellschaft für Schmerz- und Triggerpunktmedizin e.V..

Hinweis zu den Anwendungsgebieten

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers mit seinen vielfältigen Vernetzungen über Strukturen wie z. B. Haut, Faszien, Muskeln, Meridianen etc. bildet die therapeutische Grundlage der K-Active Therapie.

Kinesiologisches Taping (K-Active-Therapie) unterstützt körpereigene Heilungsprozesse durch ein spezielles Material (eine Art Pflaster = Tape) bzw. durch eine entsprechende Anlagetechnik. Das Kinesiologische Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt dadurch „positive” sensorische Informationen an den Körper. Es wird nach einer manuellen Behandlung angelegt und übernimmt dann sozusagen die Funktion der Hände des Therapeuten.

Gezielter Einsatz des Tapes

Zentrale Anlagen wie z. B. im Brust- und Bauchbereich können bereits zu allgemeinen Verbesserungen des Körpers (Bodyconditioning) führen und sind die Grundlagen autoreparativer Prozessen. Lokale Anlagetechniken im Bereich der gestörten Strukturen schließen sich an.

Das K-Active Tape wird bereits heute beispielsweise in folgenden Bereichen erfolgreich eingesetzt:

  • bei allen Schmerzproblematiken der Orthopädie
  • in der Sportphysiotherapie
  • in der Gynäkologie (Schwangerschaft, Stillzeit, Rückbildung)
  • in der Kinderheilkunde
  • in der Neurologie

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf der Website von K-Active.

Hinweis zu den Anwendungsgebieten

Die Reizung von Akupunkturpunkten auf den Meridianen – den Leitungsbahnen, in denen die Lebensenergie „Qi“ fließt – ist wohl die älteste Heilmethode der Welt.

Durch Nadelung, Erwärmung und Druckbehandlung dieser festgelegten Punkte können Störungen im gesamten Organismus gelindert, oft sogar beseitigt werden. Auch Akupunktur kann zerstörte Strukturen zwar nicht wiederherstellen, wohl aber gestörte Funktionen wieder harmonisieren.

An bestimmten Punkten des Körpers werden die dünnen Akupunkturnadeln platziert, wo sie etwa 20 bis 30 Minuten verbleiben und ihre Wirkung entfalten, während sich der Patient auf einer Liege entspannt.

Wohltuend und entspannend

Viele Patienten empfinden die Akupunktur – nicht selten schon bei der ersten Behandlung – als wohltuend, entspannend und oft als durchaus schnell wirksam. Akupunktur kann beispielsweise eingesetzt werden

  • bei akuten und chronischen Schmerzen
  • bei Erkrankungen des Bewegungssystems
  • bei neurologischen Krankheiten
  • bei Erkrankungen der Atemwege
  • bei Suchtkrankheiten
  • bei gynäkologischen Erkrankungen
  • in der Geburtshilfe

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf der Website der Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin e.V. sowie auf der Website der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V..

Hinweis zu den Anwendungsgebieten


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