Triggerpunktmedizin

Ein Triggerpunkt ist eine punktuelle Verhärtung in der Muskulatur. Diese Verhärtung führt zu einer Funktionsminderung des betroffenen Muskels und ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen am Bewegungsapparat.

Diese Schmerzen können sehr häufig auch weit ausstrahlen. Um die Triggerpunkte aufzulösen und die Muskulatur zu entspannen, kommt neben manuellen Techniken, dem Nadeln der Punkte und dem Dehnen der betroffenen Muskulatur, insbesondere der Stoßwellentherapie eine besondere Bedeutung zu.

Wie sieht nun der Zusammenhang zwischen Beschwerde und Triggerpunkt aus? Die Schmerzbahnen in den Muskeln werden durch eine Entzündung überempfindlich bis zu dem Moment, bei dem ganz normale Aktivitäten wie Gehen, Stehen, Sitzen, Bücken, Heben etc. Schmerzen auslösen können.

Beispielsweise kann ein Triggerpunkt aus dem Gesäßmuskel zum Auslöser eines Wadenschmerzes werden, weil man zehn Minuten gesessen hatte. Ein normaler, gesunder Gesäßmuskel würde keine Probleme bereiten; befinden sich in ihm aber Triggerpunkte, dann treten für den Patienten z. B. an der Wade zunächst als „merkwürdig” empfundene Schmerzreaktionen auf, da Reiz und Reaktion falsch „verdrahtet” sind – das Gehirn ordnet einen Reiz aus einem Triggerpunkt des Gesäßmuskels der Wade zu.

Erst durch das Auffinden der Triggerpunkte und ihrer Behandlung – also der Behandlung der Schmerzursache – kann eine dauerhafte Schmerzbefreiung in Angriff genommen werden.

Die Auflösung dieser Triggerpunkte mit der Stoßwellentherapie gelingt häufig nach drei bis fünf Sitzungen. Hierbei wird davon ausgegangen, dass primär molekular-biologische zelluläre Wirkungen im Vordergrund stehen.

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf der Website der Internationalen Gesellschaft für Schmerz- und Triggerpunktmedizin e.V.

Zurück zur Therapieliste